Stadt Schlitz

Ein Blick aus den Fenstern unserer Ferienwohnung zeigt den mittelalterlichen Marktplatz, mit altem Sandstein gepflastert, ein Ring von stattlichen Fachwerkhäusern, in der Mitte der große Marktbrunnen, überragt vom Heiligen Georg dem Drachentöter, in Schlitz nur "Bornschorsch" ("Born" für Brunnen, "Schorsch" für Georg) genannt, und die Ottoburg, ein ansehnliches Gebäude aus dem 17. Jahrhundert.

Marktplatz von Schlitz

Direkt hinter dem Haus: die Hinterburg, ein Renaissancebau, der sich an den mittelalterlichen, 30m hohen Burgfried anschließt, von dessen Spitze aus die Stadt jahrhundertelang bewacht wurde. Heute bringt ein Fahrstuhl Besucher auf die oberste Plattform, von der sich ein grandioser Rundblick auf die sieben Berge eröffnet, die sich um die Stadt herum gruppieren: Tempelberg, Antoniusberg, Steinberg, Eisenberg, Wendtberg, Wolfersberg und Sängersberg.

Ein paar Schritte weiter, an höchstgelegener Stelle, lädt die gotische Stadtkirche, seit 1563 lutherisch-evangelisch, sonntags zum Gottesdienst oder unter der Woche zur Besichtigung des schön restaurierten Innenraums mit zahlreichen gräflichen Grabmalen und Gedenktafeln und dem sehenswerten Taufbecken ein, an dem heute noch die Schlitzer Kinder getauft werden.

Gleich um die Ecke eröffnet eine breite Toreinfahrt durch die Ringmauer den Blick auf die Vorderburg, einen gewaltigen, auffallend schön proportionierten Renaissance-Sandsteinbau aus dem 16. Jahrhundert. Im Hof ein imposanter Ziehbrunnen mit einem aus dicken, schwarzen Eichenbalken gezimmertem, schützendem Überbau.

Vorderburg

Einen sehr schön beschriebenen historischen Stadtrundgang durch unser idyllisches Städtchen finden Sie auf den Seiten unserer Heimatzeitung (von Fritz Kumpf und Dr. Volker Puthz). 

Zusätzliche Informationen